Darmsanierung

aboutpixel.de / Bauchnabel © marshi
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Durch Fehlernährung (Fast Food), übermäßiger Alkohol- und Zuckergenuss und Medikamente (Antibiotika, Chemotherapeutika) können sich schädliche Bakterien, Parasiten und Pilze anstelle der nützlichen Darmkeime ausbreiten, die Schleimhaut des Verdauungstraktes lädieren und durchlässig machen (Leaky-Gut-Syndrom).

 

Darmprobleme sind vorprogrammiert:

  • Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Mundgeruch, Energieverlust und Müdigkeit

aber auch

  • ständige Infektanfälligkeit, Allergien jeder Art (z.B. Heuschnupfen, Asthma, Hauterkrankungen, Arthrose, Rheuma, Gicht, Organstörungen (z.B. Herzrhythmusstörungen, Leberbelastungen) - im extremen Fall Krebserkrankungen

können auf eine gestörte Darmflora hinweisen oder deren Folge sein - man spricht von einer „Dysbakterie“ und „Dysbiose“.

 

Im Idealfall verfügt der gesunde Darm über ca. 2,5 kg nützliche Darmbakterien (Mikrobiom) - die Gesamtheit dieser Mikroorganismen leistet uns gute Dienste: 

  • Viele Nahrungsteile werden erst durch Darmbakterien aufgeschlossen und für den menschlichen Körper verwertbar gemacht.
  • Sie bilden einige Vitamine und essenzielle Fettsäuren
  • Sie errichten an der Darmwand eine Abwehrfront gegen Viren, Bakterien oder Pilze und verhindern, dass es zu Infektionen kommt.
  • Durch das Zusammenwirken von Darmbakterien wird unser Abwehrsystem, das zu 80% im Darm verankert ist, aktiviert und stimuliert.

Eine intakte Darmschleimhaut verhindert, dass mit der Nahrung aufgenommene Schadstoffe, Krankheitserreger oder Allergene in den Körper eindringen können. Sie stellt zudem die Grundlage für das Wachstum der Darmbakterien dar.

 

Ziel einer Darmsanierung ist das Stoppen der permanenten "Selbstvergiftung". Über eine Stuhlprobe in speziellen Labors werden zunächst schädigende Keime diagnostiziert.

Nur so können die pathogenen Keime auch erkannt und gezielt beseitigt werden.

 

Zur weiteren Vorgehensweise einer Darmsanierung gehört: 

  1. Umstellung der Ernährung
  2. Evtl. gezielte Beseitigung pathogener Keime im Darm, z.B. durch Anti-Pilz-Mittel
  3. Aufbau der Darmschleimhaut durch homöopathische oder orthomolekularer Mittel
  4. Zufuhr von nützlichen Darmkeimen
  5. In hartnäckigen Fällen "Impfungen" mit Autonosoden, hergestellt aus den Darmkeimen des Patienten.

Die Behandlung hat keine nennenswerten Nebenwirkungen, erfordert jedoch Geduld, da nicht in wenigen Wochen in Ordnung gebracht werden kann, was oft jahrelang gestört war.



Sie haben Fragen zur Darmsanierung? Sie erreichen mich unter 0221 - 240 90 57 oder per E-Mail über das Kontaktformular.